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Lieber Leser,

kennst du Tage wo es schwierig ist Gott zu vertrauen, weil die Umstände eine sehr laute Sprache sprechen? Wenn wir Psalm 77 aufschlagen finden wir eine Situation vor, die dem gleichen kann, was wir in solch schwierigen Situationen empfinden.

Allerdings merken wir schnell, dass Asaph sich sehr schnell auf das Wesentliche besinnt. Er jammert nicht herum, sondern beginnt über die Taten Gottes nachzusinnen. Das was er Gott tun gesehen hat und was er aus Überlieferungen weiß, was Gott bereits getan hat.

Vor allem wir haben allen Grund dazu dies ihm gleichzutun. Wir die wir Menschen sind, die unter einem neuen, besseren Bund mit Gott leben, als es Asaph vergönnt war. Ein Bund der geschlossen wurde durch die Opferung des perfekten Opferlammes Jesus Christus.

Und genau das hilft mir in dieser Art von Situation.

Ich erinnere mich an das was ich mit Gott bereits erlebt habe. Im Internet suche ich nach Zeugnissen und lese nach wie Gott in bestimmten Situationen eingegriffen hat und freue mich darüber. Diese Zeugnisse prophezeien über meine Situation: „Der Herr tut es wieder!“. Uns somit erwarte ich, dass Er es wieder tut. Denn aus der Schrift weiß ich, dass jede Verheißung in Christus Ja und Amen ist.

Wenn mir also der Frieden fehlt, weiß ich auch, dass Christus mein Friedefürst ist und so kann ich Ihn bitten, dass Er mein Herz mit Seinem Frieden erfüllt und kann dies sofort im Glauben empfangen und beruhigt einschlafen.

Als mein Sohn geboren wurde, gab es eine Angst tief in mir, dass wir nicht genügend Geld haben werden, um die Elternzeit zu überstehen. Das eine oder andere Mal musste ich mir frischen Frieden beim Herrn abholen und habe Ihm immer wieder aufs Neue mein Vertrauen geschenkt.

Nach einem Jahr weiß ich, dass jede Sorge, die ich mir gemacht habe, völlig unbegründet war. Es gab keinen einzigen Tag wo wir hungern mussten, wo wir nicht wussten, wie wir Rechnungen bezahlen mussten. Selbst eine sehr hohe Zahlungsaufforderung vom Finanzamt, die wie aus dem Nichts kam konnte ich begleichen, ohne dass ich mir im Anschluss Gedanken um unsere Versorgung von Essen und Trinken machen musste. Es war plötzlich zeitgleich eine hohe Rückzahlung da, die es uns möglich machte, die teuren Rechnungen zu begleichen. Gott schickte uns Menschen mit einem äußerst großzügigen Herzen, welche uns einfach viel Geld geschenkt haben. Jeden Monat.

Und immer dann, wenn ich mich mit unseren Ausgaben verkalkuliert habe, war schon wieder Geld da, so dass es, sogar trotz ein paar leichtsinniger Entscheidungen, zu keiner Zeit einen finanziellen Engpass gegeben hat. Nie.

Das einzige was ich gemacht habe, war von Gott Frieden zu empfangen, mich an Seine Taten zu erinnern und sorgenfrei einzuschlafen. Den Rest hat Gott immer und immer wieder geregelt. Er hat mir immer und immer wieder gesagt: „Mach dir keine Gedanken, ich bin euer Versorger!“

Ist Gott nicht gut?

Wenn ich über mein Leben, dass nicht immer einfach war, nachdenke, sehe ich immer und immer wieder Gott, der mich immer und immer wieder mit Seiner Güte überschüttet hat. Einfach so. Weil ich Sein Sohn bin. Er ist ein wirklich guter Vater!

Also: Mach dir keine Sorgen. Freue dich! Gott ist gut und er tut Gutes!

Kleiner Tipp:
Schreib dir auf, was du Gutes mit Gott erlebt hast. Wenn du Gott um etwas bittest, schreib es dir auf. Du wirst dir später die Augen reiben, wie viele Gebetserhörungen sich in deinem Leben anhäufen. In schwierigen Zeiten werden dir diese niedergeschriebenen Erinnerungen dabei helfen dich zu freuen und Gott zu danken für all das was Er für dich getan hat. Und Neues wird geschehen. Deine Praise-List wird länger und länger.

Bis bald und sei gesegnet
Dein Matthias

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