WIR GLAUBEN

11. Göttliche Heilung

Wir glauben, daß Gott Ärzte, Medikamente und anderes zum Heilen gebraucht, aber durch das Erlösungswerk Jesu steht uns auch göttliche Heilung zur Verfügung.

Bibelstellen: Jes 53,5; Ps 103,3; Matth 8,16; 10,1.8; Mk 16,17f; 1.Kor 12,9.28; Jak  5,14-16

 

12. Priestertum der Gläubigen

Wir glauben, daß jeder Gläubige ein Priester des Herrn ist und durch den Herrn Jesus Christus direkten Zugang zum Vater hat. Jeder Mensch muß selbst glauben, selbst getauft werden, selbst gehorchen und sich selbst vor seinem Schöpfer verantworten. Jeder Mensch hat selbst das Vorrecht auf eine persönliche, tagtägliche, liebevolle, innige, lebendige Beziehung mit dem allmächtigen Gott.

Bibelstellen: 1.Petr 2,5.9; Offb 1,6; 5,10; 20,6

13. Heiligung

Wir glauben, daß wir für Gott abgesondert sind, um eine zunehmende Heiligung zu erleben. Wie bei der Errettung wird die Heiligung durch den Heiligen Geist aufgrund des Glaubens gewirkt. Wenn wir uns dem Heiligen Geist ausliefern, dann dürfen wir im Glauben erwarten, daß der Heilige Geist uns nach und nach in das Bild Jesu von Herrlichkeit zu Herrlichkeit verwandelt. Das heißt, wir werden in Charakter und Kraft Jesus immer ähnlicher. Obwohl dieser Vorgang, der als Heiligung bezeichnet wird, weit über menschliche Vorstellung hinaus in diesem Leben Fortschritte machen kann, findet sie ihre Vollendung erst wenn Jesus zurückkommt. Dann werden wir ihm gleich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der diese Hoffnung hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist.

Bibelstellen: Röm 12,1f; 2.Kor 3,17f; 6,17-7,1; 1.Thess 3,13; 4,1-8; 5,23; Hebr  12,  10-14; 1.Joh 3,2f

14. Gemeinde

Wir glauben, daß die Gemeinde (allgemeine Gemeinde) von allen Gläubigen gebildet wird, die, die schon gestorben sind und mit dem Herrn sind, und die, die noch auf dieser Erde leben. Die Gemeinde wird auch beschrieben als die Braut des Lammes, der Leib Christi, der Tempel Gottes, das Haus Gottes, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, das Volk des Reiches Gottes, der Tempel des lebendigen Gottes und anderes mehr. Die vielfältigen Beschreibungen zeigen, wie groß die Bedeutung des Volkes Gottes ist, dem Gott seine Liebe ewig erweisen will. Indem Gott sich durch die Gemeinde verherrlicht, ist sie das Endziel der Schöpfung, der Erlösung und der Vollendung. In der Gemeinde wollte Gott für sich eine ewige Lebensgefährtin schaffen, auf die Er den Reichtum Seiner Liebe und Gnade ausgießen kann und mit der Er Seine Herrschaft in diesem Zeitalter und in der Ewigkeit teilen will. Deswegen soll die Gemeinde Gott mehr als alles andere lieben, Sein Königreich repräsentieren, und sich selbst auferbauen. Die Gemeinde liebt Gott, indem sie zunehmend in der Gnade Gottes lebt, eine lebendige Beziehung mit Gott pflegt, Gott lobt, preist und anbetet, Gott gehorcht und einen Gott wohlgefälligen Lebensstil führt. Die Gemeinde repräsentiert das Königreich Gottes, indem sie das Evangelium des Königreiches Gottes verkündigt, die Natur und Kraft des Königreiches Gottes darstellt, die Gnade des Königreiches Gottes verwaltet und den Einfluß des Königreiches Gottes verbreitet. Die Gemeinde erbaut sich selbst, indem sie Menschen mit Gott versöhnt und Christen lehrt, Gott zu lieben, das Königreich Gottes zu repräsentieren und die Gemeinde aufzuerbauen.

Bibelstellen: Matth 16,18; 18,19f; Apg 2,41-47; Eph 5,22-32; 1.Tim 3,15; Röm  12,4ff; 1.Kor 12,12ff

15. Ortsgemeinde

Die Ortsgemeinde ist nichts anderes als die allgemeine Gemeinde in Wesen und Zweck, sie ist die örtliche, verwaltbare, erlebbare und sichtbare Darstellung der allgemeinen Gemeinde an einem Ort. Die Gemeinde Gottes wird durch die Gemeinschaft der Heiligen gebildet, die in Liebe und Einheit miteinander leben. Die Ortsgemeinde nach dem neutestamentlichen Muster sollte gekennzeichnet sein durch Glauben an Gott, das Predigen des Wortes, Anbetung, Gebet, die Taufe, Abendmahl, Aufnahme von Menschen, die sich bekehren und taufen lassen, das Wirken der Geistesgaben, die Tätigkeit der fünffältigen Dienste (Apostel, Prophet, Evangelist, Pastor und Lehrer), Älteste, Diakone und das Ausführen des Missionsbefehls Jesu. Genau wie die weltweite Gemeinde, nimmt sie ihre Aufgabe wahr, Gott mehr als alles andere zu lieben, Sein Königreich zu repräsentieren und sich selbst aufzuerbauen.

Bibelstellen: Eph 4,11; 1.Tim 3,1-13; 5,17-21; Tit 1,5-9

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